Lesung: „Und eisig weht der kalte Wind“

Das Buch konzentriert sich auf die Geschichte der Mutter der deutschen Sintiza Sichla Weiss, die 1940 im Alter von 14 Jahren zusammen mit ihren Verwandten aus Hamburg in das Zwangsarbeitslager Belzec im deutsch besetzten Polen deportiert wurde. Sichla überlebte fünf Jahre in verschiedenen Konzentrationslagern.

Fast ihre gesamte Familie und ihre Verwandten wurden ermordet.

Ricardo Laubinger geht auf seine weitere Familien geschichte, von der Endestierung ihrer Rechte und ihrer systematischen Verfolgung als deutsche Sinti/Sintize bis hin zu ihrer Depor tation und ihren traumatischen Erfahrungen im national sozialistischen KZ-System ein.

Ricardo Laubinger wird nicht nur über den von den Nazis verübten Völkermord an den Sinti/Sintize und Roma/Romnja (den Porajmos), sondern auch über den Neuanfang der verfolgten Minderheit nach dem Zweiten Weltkrieg und ihren Kampf um Anerkennung und Entschädigung mit dem Publikum im Anschluss sprechen.

Das Buch wird von Bettina Kaminski vom Freien Schauspiel Frankfurt gelesen.

Die Veranstaltung kann je nach Pandemie-Situation auf den 13. September 2021 verschoben werden.
Anmeldung per E-Mail:

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus – Hanau 2021

 

Projekt Details

Projekt Titel
Lesung: „Und eisig weht der kalte Wind“

Zeitlicher Ablauf
Dienstag · 13. März 2021 · 19.00 Uhr

Veranstaltungsort
Kulturforum Hanau

Veranstalter
AWO Hanau
DGB
IGM
Jüdisch-Chassidische Kultusgemeinde Breslev
KUZ Hanau
VHS
VVN
Roma Union Hessen

Website
mkk.vvn-bda.de 
www.demokratie-leben-hanau.de

 

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