„Ein fast unbekanntes Verbrechen“

Der Todesmarsch der KZ-Gefangenen durch den Main-Kinzig-Kreis

Vom 24. März bis zum 29. März 1945 wurden Gefangene des KZ Katzbach/Adlerwerke auf einem Todesmarsch von Frankfurt nach Hünfeld getrieben.

Die hohe Zahl von mehr als 70 Toten bei etwa 350 Häftlingen ist das erschreckende Ergebnis des Todesmarschs.

Etwa 1.600 Zwangsarbeiter*innen (etwa überwiegend Polen, aus dem Warschauer Aufstand) waren in den Adlerwerken interniert, bewacht von SS-Mannschaften des Stammlagers KZ Natzweiler und Wachmannschaften der Adlerwerke. Sie wurden aus den KZ Auschwitz, KZ Buchenwald, KZ Dachau und KZ Sandhofen in die Adlerwerke deportiert.

Nach Todesmärschen und Reichsbahntransporten im März 1945 über die KZs Buchenwald und Flossenbürg nach Dachau und Bergen-Belsen, ca. 50 Gefangene überlebten das KZ Katzbach. Es jährt sich zum 76. Male der Tag des Todesmarsches der Gefangenen des KZ-Katzbach/Adlerwerke durch den Main-Kinzig-Kreis. Es ist eines der letzten großen Verbrechen der Diktatur der Nationalsozialisten im Raum östlich von Frankfurt.

Referent: Franz Coy, Historiker, Gelnhausen

Anmeldungen erwünscht:

 

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus – Hanau 2021

 

Projekt Details

Projekt Titel
„Ein fast unbekanntes Verbrechen“ – Der Todesmarsch der KZ-Gefangenen durch den Main-Kinzig-Kreis

Zeitlicher Ablauf
Montag · 15. November 2021 · 19.00 Uhr

Veranstaltungsort
Kulturforum Hanau
Am Freiheitsplatz 18a · 63450 Hanau

Veranstalter
AWO
DGB
IGM
Jüdisch-Chassidische Kultusgemeinde Breslev
KUZ Hanau
VHS
VVN
Sinti und Roma LV Hessen

Website
mkk.vvn-bda.de

 

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