„Es beginnt mit dir.“

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© Moritz Göbel

Für Demokratie und Vielfalt, gegen Rechtsextremismus und Gewalt

Hanauer Begleitausschuss „Demokratie leben“ ist Botschafter für mahnendes Gedenken an die Tat des 19. Februar 2020

Seit 2019 setzt sich das Bündnis „Partnerschaft für Demokratie in Hanau“ mit jährlich wechselnden Schwerpunkten für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander in der weltoffenen Stadt Hanau ein. Hier leben Menschen aus mehr als 140 Nationen friedlich zusammen und diese Vielfalt begründet den sozialen Zusammenhalt.

Begleitausschuss: Sitzung im Mai 2023

Der Hanauer Begleitausschuss kam am Montag, den 22. Mai, wieder zusammen.

Das erste mal unter dem Vorsitz des neuen Hanauer Bürgermeisters, Dr. Maximilian Bieri, dem wir an dieser Stelle auch noch ganz herzlich zum Amtsantritt gratulieren!

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Hier finden Sie eine Übersicht über alle Projekte der Partnerschaft für Demokratie Hanau, die vom Bundesprogramm gefördert wurden.

Auch im Jahr 2022 werden wieder besonders Projekte gefördert, die sich der Opferbegleitung und Aufarbeitung nach dem rassistischen Anschlag in Hanau widmen. Die aktuellen Ereignisse haben leider aber auch den Krieg in der Ukraine und das Thema Fake News in den Mittelpunkt gerückt. Der Abbau von Hass und Vorurteilen und der Kampf gegen bewusst gesteuerte Falschinformationen sind wichtiger denn je im Demokratisierungsprozess. Es geht um die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen, um die Vorbeugung von Gewalt und Extremismus und darum für Alltagsrassismus zu sensibilisieren und sich gegen Homosexuellen- und Transfeindlichkeit zu engagieren. 

Seit 2019 konnten weit über 30 Projekte und mehr als 250 Beiträge und Aktionen zu diesen Projekten durch die Förderung von „Demokratie leben!“ realisiert werden! Darunter etliche Jugendprojekte, die eigentständig von den Jugendlichen konzipiert, eingereicht und durchgeführt wurden.

 

 

Schirmherr Oberbürgermeister Claus Kaminsky und „Demokratie (er)leben Hanau“ rufen alle Hanauer Schulen auf, sich für das Thema und den Titel einzusetzen.

1995 wurde das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ins Leben gerufen. Inzwischen engagieren sich fast 3.500 Schulen und über zwei Millionen Schüler*innen mit vielfältigen Projekten gegen Diskriminierung, Rassismus und Gewalt: So gibt es u.a. Konzerte gegen Rassismus, Diskussionsrunden mit der Lokalpolitik, Projekttage, Workshops, Kunstaktionen, Kulturfeste und Theatervorstellungen.

Welchen Themenbereichen sich die Kinder und Jugendlichen widmen, entscheiden sie selbst: Dazu zählen neben Rassismus auch Mobbing, Antisemitismus, Hate Speech im Internet, Sexismus oder Homosexuellen- und Transfeindlichkeit. Indem sich die Schüller*innen aktiv um eine demokratische Schulkultur bemühen, lernen sie auch, wie gesellschaftspolitische Teilhabe funktioniert.

 

Hohe Landesschule und Lindenauschule engagieren sich bereits im Netzwerk.

In Hanau tragen bereits die Hohe Landesschule und die Lindenauschule den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und es sollen weitere folgen, so der Wunsch von Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Anna Jagust (AWO Hanau/Demokratie (er)leben Hanau): „Hierfür bieten wir Hilfestellung und begleiten die Schüler*innen und Lehrkräfte gerne im Prozess“.

 

Wie wird man „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“?

Der Titel ist weder eine Auszeichnung noch ein Zertifikat, sondern vielmehr eine Selbstverpflichtung.

Schulen können den Titel tragen, wenn sich in einer geheimen Abstimmung mindestens 70 Prozent aller Schüller*innen und Lehrkräfte, dazu verpflichten, sich gegen Diskriminierung jeder Art einzusetzen

Weiterführende Informationen

https://www.schule-ohne-rassismus.org/mitmachen/courage-schule-werden/
https://www.schule-ohne-rassismus.org

 

Träger: AWO Stadtverband Hanau

Die Bildungsinitiative Ferhat Unvar hat wegen des Anschlags am 19. Februar 2020 Workshop-Konzepte entwickelt, die Alltagsrassismus und Empowerment zum zentralen Thema machen, um rassistischen Tendenzen unserer Gesellschaft, vor allem aber an Schulen, entgegenzuwirken.

 

2022 01 Bildungsinitiative Ferhat Unvar

"Die rassistischen Erfahrungen, die Ferhat im Alltag und vor allem auch in der Schule gemacht hat, haben unser Verhältnis beeinflusst.

Wir haben oft deswegen gestritten. Ich habe mich oft hilflos gefühlt. Und ich bin sicher, Ferhat auch.

Leider gab es niemanden, der uns helfen konnte.“

(Serpil Temiz Unvar)

 

 

Um Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung entgegenzuwirken, setzt die Bildungsinitiative genau da an, wo diese Erfahrungen gemacht werden – nämlich im täglichen Leben der jungen Menschen. Die Bildungsinitiative möchte Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Raum geben, sich selbst auszudrücken, um eigene Bedürfnisse zu benennen und Chancengleichheit einzufordern. Aus diesen Gesprächen heraus werden Workshop-Konzepte entwickelt, die an Schulen als Empowerment-Workshops angeboten werden können.

Empowerment von und für junge Menschen.

Für Lehrer:innen und Schüler:innen, die selbst nicht von Rassismus betroffen sind, möchte die Bildungsinitiative „Sensibilisierungsworkshops“ anbieten und Materialien entwickeln, die von Lehrkräften im Unterricht eingesetzt werden können. Im Rahmen der Unterrichtsgestaltung können unsere Trainer:innen ebenfalls Klassenbesuche machen und vor Ort Workshops durchführen, denn unser Ziel ist es Brücken zu bauen und Verständnis zu fördern.

Für einen respektvollen und sicheren Umgang miteinander.

Mehr Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es unter:
www.Bildungsinitiative-FerhatUnvar.de

Die Bildungsinitiative Ferhat Unvar wird gefördert von Demokratie Leben Hanau.

Träger: „Demokratie (er)leben“ Hanau

In den letzten zwei Jahren waren wir als "Demokratie leben!" mit vielen Hanauer Schulen im Gespräch. Sie haben uns ihre Anteilnahme sowie den Wunsch, sich gegen Rassismus zu engagieren, mitgeteilt. 

Unter dem Hashtag #RememberHanau planen wir daher mit Hanauer Schulen und Institutionen anlässlich des 2. Jahrestages des rassistisch motivierten Anschlags vom 19. Februar 2020 eine gemeinsame Banner-Aktion.

Zahlreiche Banner werden in Hanau in den kommenden Wochen zu sehen sein – wir zeigen hier nach und nach die Beiträge der Schulen und Einrichtungen und danken schon jetzt allen Beteiligten für ihre Anteilnahme und Mithilfe. Die dabei entstehenden Fotos und Beiträge werden auf unserer Homepage zu sehen sein.

Lokale Projektideen fördern

Die „Partnerschaft für Demokratie Hanau“ fördert lokale Projektideen mit dem sogenannten „Aktions- und Jugendfond“ finanziell und ideell. Die Koordinatorinnen Anna Jagust und Sandra Klingenstein der AWO Hanau beraten Sie zur Ideenentwicklung, Antragstellung und begleiten Sie bei Bedarf während der Projektumsetzung.

Sie möchten ein Projekt bei uns beantragen oder Ihr Projekt wurde bereits bewilligt?

Damit Sie in der Durchführung und Endabwicklung möglichst wenig Zusatzarbeit haben, nutzen Sie bitte unsere Checkliste.

 

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Wir möchten Vereine, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen dabei unterstützen, Ideen und Projekte zur Stärkung des demokratischen Miteinanders in der Stadt Hanau umzusetzen.

Hierzu stehen uns Fördermittel zur Verfügung, mit denen wir passende Ideen und Projekte unterstützen können.

Wie die die Partnerschaft für Demokratie Hanau aufgebaut ist und wie Sie einen Antrag stellen können, erfahren Sie auf diesen Seiten.

Fragen Sie uns!

Wir helfen Ihnen bei Fragen zur Antragsstellung und bei allen Fragen rund um „Demokratie erleben in Hanau“.

Telefon:
06181-24761

E-Mail:
info@demokratie-leben-hanau.de

Federführendes Amt

Magistrat der Stadt Hanau
Dezernat 2, Geschäftsbereich V,
Schulen und Soziales
5.03 Fachstelle Vielfalt
Demokratie leben!
Telefon: 06181-295 888
E-Mail: sina.dunsinger@hanau.de

Postadresse
Amt für Senioren und Ehrenamt
Fachstelle Vielfalt
Hessen-Homburg-Platz 6
63452 Hanau

Koordinierungs- und Fachstelle

AWO – Stadtverband Hanau e.V.
Eugen-Kaiser-Straße 17a
63450 Hanau
Telefon: 06181-24761
E-Mail: info@awo-hanau.de

Sprechzeiten:
Montag–Freitag · 09.00–13.00 Uhr
(oder nach Vereinbarung)